KONZEPTION + ANGEBOT



Blumhardt Kindergartens.


TRÄGER: Evangelisches Kirchenverwaltungsamt
Heiliggeiststraße 17
69117 Heidelberg
PFARRGEMEINDE: Bonhoeffergemeinde
Hegenichstr. 22
( Eingang : Obere Seegasse)
69124 Heidelberg
Pfarrer Dr. Fabian Kliesch
 
 
Auszüge aus unserer Konzeption.
Eine ausführliche Fassung ist in der Einrichtung einzusehen.
(Stand 2015)
 

Der Kindergarten ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Heidelberg (Bezirksgemeinde)

und kooperiert eng mit der örtlichen Pfarrgemeinde und dem Pfarrer.
Unsere Einrichtung
Der Blumhardt - Kindergarten befindet sich in einen großen Gebäudekomplex, angegliedert an das Herrmann-Maas-Haus, dem Gemeindehaus.
Der Eingang befindet sich in der Oberdorfstrasse. Wir haben 2 große Gruppenräume, einen Intensivraum, Toilettenbereich, Nasszelle mit Wickeltisch, einen Ruheraum im Keller und einen Flur mit verschiedenen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Zudem haben wir eine große Küche mit integriertem Essbereich.
Unser Außengelände bietet Spiel und Bewegungsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen. Dieses ist von jedem Gruppenraum aus direkt zugänglich. Die Wasserpumpe und der angrenzende Bachlauf sind in den Sommermonaten sehr beliebt.
Zurzeit spielen, lachen, toben, arbeiten und lernen 50 Kinder in 2 Gruppen im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung in unserer Einrichtung. Es gibt zwei Angebotsformen: 20 Tagheimplätze(TH) von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr und 30 Plätze mit verlängerter Öffnungszeit (VÖ) von 7.30 Uhr bis 14 Uhr. Zusätzlich zu den Tagheimkindern können bis zu 10 weitere Kinder zum Mittagessen angemeldet werden.
Auf der Grundlage des evangelischen Profils vertiefen und stärken wir die christlichen Kompetenzen. Durch Feiern, Gottesdienste, Rituale und Feste des Jahreskreises werden die Kinder zu einem Leben in der Gemeinde hingeführt. In der christlichen Erziehung ist die Kindertageseinrichtung selbstverständlich ein Raum, in dem Nächstenliebe und Annahme erfahrbar sind.
Sie ist ein Ort der Integration aller Kinder und Familien mit ihren unterschiedlichen religiösen, kulturellen und sozialen Hintergründen. Dabei werden die Verschiedenheiten nicht angeglichen, sondern anerkannt. Unsere Arbeitsweise spricht alle Sinne an, erweitert die Selbstständigkeit und die Offenheit für Andere, insbesondere in der zunehmend pluraler werdenden Kultur und Gesellschaft.
Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen und Lebenssituationen der Kinder, ohne den Auftrag der Erziehung und Bildung zu vernachlässigen.
Selbstverständlich gehen wir bei der Anmeldung auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder und Familien ein und planen die Eingewöhnung und die Kindergartenzeit auch für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf zugeschnitten.
Unser Schulanfängerkonzept
Wir sehen die gesamte Kindergartenzeit der Kinder als Vorbereitung auf die Schule.
Die Anforderungen und Aufgabenstellungen im letzten und vorletzten Kindergartenjahr werden dem Alter und dem Entwicklungsstand, auch im Sinne der Inklusion, entsprechend angepasst.
Mit Beschäftigungs- und Spielangeboten möchten wir
         die Konzentrations-  und Merkfähigkeit,
         das logische und mathematisches Denken,
         die Wahrnehmung,
         das sozial – emotionale Lernen,
         die Sprachkompetenzen, insbesondere phonologische Bewußtheit,
         das Selbstwertgefühl,
         die Selbstständigkeit,
         das Selbstvertrauen und
         die Freude auf das Lernen wecken und fördern.
Unsere Arbeit mit den Schulanfänger ist abgestimmt mit:
         den  Grundsätzen und Aktivitäten der Gemeinde,
         der Heilpädagogin, welche regelmäßig in unsere Einrichtung kommt,
         mit der Kooperationslehrer/in,
         dem Orientierungsplan,
         dem evangelischen Profil ,
         dem Sprachförderkonzepts „Language Route“.
Dies geschieht im Gruppenalltag und in Kleingruppenarbeit, im Bedarfsfall auch in Einzelangeboten.
Wir arbeiten z.B. mit Büchern, Arbeitsblättern, Tischspielen, Kreisspielen, Erzählrunden, Motorik fördernden Materialien und angepasste Aufgaben im Kindergartenalltag.
Pfarrer Kliesch besucht 1x wöchentlich alle Kinder mit dem Raben Krax zum  religionspädagogischen Morgenkreis. 1x im Monat findet der BLUKIK für die Maxis statt. Dies sind religionspädagogische Angebote speziell für die Kinder im letzten Kindergartenjahr im Sinne kleiner Religionsstunden.
Des Weiteren gibt es spezielle Angebote und Ausflüge, wie z.B. unsere Feldexkursionen und Heimatmuseumsbesuche mit Herrn Körner.
Wir besuchen so oft es geht die Grundschule mit unseren Maxis, auch außerhalb der Kooperation (Gottesdienste, Theater).                  
Eine Bereicherung ist auch Frau Funke, eine Seniorin, die wöchentlich zum Vorlesen zu uns in die Einrichtung kommt.
 
Tagesablauf


Uhrzeit

Tagheim


7.30-9.30 Uhr

Bringzeit/Freispiel

10.00-10.30 Uhr

Morgenkreis

10.30-12.30 Uhr

Angebote/Freispiel

12.30-13.30 Uhr

Mittagessen

 

Mittagessen/Freispiel/ Abholzeit

13.30-14.00 Uhr

Ruhezeit/Freispiel

Freispiel/Abholzeit

14.00-14.30 Uhr

Ruhezeit/Freispiel

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14-15 Uhr

Freispiel/Angebote/

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15.00-16.30 Uhr

Freispiel/Angebote/

Abholzeit

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Schwerpunkte/ Besondere Angebote
Wöchentlicher Singkreis mit Pfarrer Kliesch
Monatlicher BLUKIK mit Herrn Kliesch
Zusammenarbeit mit dem Ältestenkreis und der Gemeinde
Familienberatung des Diakonischen Werkes (monatlich und auf Anfrage)
Zusammenarbeit mit einer Heilpädagogin
Sprachförderung nach dem Prinzip der „Language Route“
 
Sprach Kita
 
Projekt "Schulreifes Kind"


Unser Kita Hund NERO (und gelegentlich sein Azubi YUKI)
 
Capoeira
Musikalische Früherziehung
Exkursionen und Ausflüge
Vier Gottesdienste
Themenelternabende
Verkehrserziehung
Kooperation mit den Schulen
Gemeinsame Projekte mit dem Seniorenzentrum Kirchheim
Zusammenarbeit mit dem Kinderklub Kirchheim
Wöchentlicher Besuch unserer „Vorleseoma“
Regelmäßige Besuche im Heimatmuseum Kirchheim
Deutschkurs für Kindergarteneltern
„Krea – Blukis“ Kreativtreff für Eltern

Gemeinde

Unser Kindergarten ist in das Gemeindeleben der Bonhoeffergemeinde gut integriert. Wir nehmen an Veranstaltungen aktiv teil, wie zum Beispiel an Gemeindefesten und Gottesdiensten. Wir planen und gestalten mit unserem Nachbarkindergarten, der "Arche", vier Familiengottesdienste im Jahr. Unser Pfarrer kommt wöchentlich in unsere Einrichtung.
Für unsere 6 Jährigen Kinder gibt es in der Gemeinde das Angebot der offenen Jugendarbeit, den „Kinderklub“. Einmal im Jahr besuchen wir mit den zukünftigen Schulkindern und deren Eltern die Einrichtung um das Angebot kennenzulernen.
 

Stadtteil

Im Stadtteil Kirchheim haben wir einige Anknüpfungspunkte, als da wären:
·          Heimatmuseum – Herr Körner führt unsere Kinder regelmäßig durch das Museum und bringt ihnen die Kirchheimer Geschichte lebendig näher.
·         Seniorenzentrum – je nach Anlass und Jahresthema besuchen wir die verschiedenen Gruppen und berichten von unserem Alltag. Einige Senioren besuchen auch unsere Einrichtung zum gemütlichen Austausch oder regelmäßigen Vorlesen.
·         Einzelhandel – die Lebensmittel und Materialien kaufen wir, wenn möglich, beim Einzelhandel vor Ort. Auch die Kinder sind manchmal beim Einkaufen dabei und wachsen mit dem Verständnis auf, den Einzelhandel zu unterstützen.
Auch im Kirchheimer Umland und in den Feldern sind wir unterwegs und bekommen von Herrn Körner jahreszeitliche Führungen durch Felder und Wiesen.
 

 

 



 
 


 
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